Akupunktur

Nach Aussagen der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Akupunktur eine anerkannte, wirksame Heilmethode.
In den westlichen Ländern hat sie sich insbesondere in den letzten Jahren besonders gut für verschiedene Krankheitsgebiete bewährt und ist beispielsweise aus der Behandlung von Schmerzkrankheiten, Allergien und zur Unterstützung von Narkosen nicht mehr weg zu denken.

Hauptindikationen in unserer Praxis sind:

  • Kopfschmerzsyndrome wie Spannungskopfschmerz, Migräne, Kopfschmerzen nach Unfällen,
  • Schmerzen des Rückens und des Bewegungsapparats,
  • psychovegetative Syndrome, Rheuma und Allergien.

Nach der Traditionell chinesischen Medizin (TCM) wird das Universum von polaren Kräften beherrscht. Diese werden Yin und Yang genannt. Das Yin symbolisiert Kälte, Dunkelheit und Leere, während das Yang für Fülle, Wärme und Helligkeit steht.

Innere, äußere und seelische Einflüsse können das Yin-Yang-Gleichgewicht stören und eine Dysbalance bewirken.

Die gezielte Reizung von Akupunkturpunkten, die in bestimmter Weise auf so genannten Meridianen auf dem Körper verteilt sind, wird das Gleichgewicht wiederhergestellt.

Dabei bedienen sich die Therapeuten sehr dünner Nadeln, deren Einstich fast schmerzlos ist. Das Setzen von Berührungsreizen ohne Nadelung nennt man Akupressur. Sonderformen der Akupunktur bedienen sich eines Laserapparats.

Moxibustion ist eine Reizung von Akupunkturpunkten durch Wärme infolge abbrennenden Beifußkrauts mit und ohne Nadel. Die Reizung von Akupunkturpunkten hat das Ziel, ein energetisches Gleichgewicht und damit das „Fließen von Energie“ wiederherzustellen.

Sonderformen der Akupunktur stellen die vom französischen Arzt Nogier entwickelte Ohrakupunktur sowie die Schädelakupunktur nach Yamamoto dar.

Für seine besonderen Verdienste für die Verbreitung der Akupunktur in Europa und seine Arbeit „Die Revolution der Akupunktur“ hat der englische Arzt Dr. Felix Mann 1995 den Deutschen Schmerzpreis des Schmerztherapeutischen Kolloquiums Deutschland e.V. erhalten.

Dr. med. Freerk Barth hatte die Gelegenheit, im Jahr 1998 eine Hospitationswoche bei Dr. Felix Mann in London zu verbringen und konnte sich von der hohen Effizienz seiner Art, Patienten zu akupunktieren, überzeugen. Die Heilmethode von Dr. Felix Mann wenden wir seitdem tagtäglich in unserer Praxis an.

Jede der genannten Akupunkturmethoden hat seine besonderen Indikationen.
Therapiewirkungen der Akupunktur konnten inzwischen durch hochmoderne Methoden nachgewiesen werden:

  • Akupunkturreize hemmen bereits auf Rückenmarksebene die Weiterleitung von Schmerzen zum Gehirn.
  • Im Gehirn werden schmerzlindernde und entzündungshemmende Hormone gebildet.
  • In entzündeten Geweben werden regenerierende Mechanismen gefördert.
  • Durch Akupunkturreize werden immunologische Mechanismen aktiviert.

Weitere Effekte werden in der wissenschaftlichen Literatur diskutiert.

Akupunkturen werden je nach Erkrankung in verschiedenen Zeitabständen durchgeführt. Bei akuten Erkrankungen erfolgen meist mehrere Behandlungen pro Woche, bei chronischen Krankheiten reicht in der Regel eine Behandlung pro Woche. Die Anzahl der Behandlungen reicht von wenigen Terminen bis zu 20 bis 30 Sitzungen. Die gesetzten Nadeln verbleiben je nach verwendeter Technik wenige Minuten bis zu 1 Stunde.

Kostenübernahme:
Privat versicherte Patienten bekommen in der Regel die Kosten erstattet. Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) kennt entsprechende Abrechnungsziffern. Auch Beihilfestellen erstatten für gewöhnlich. Gesetzlich versicherte Patienten bekommen Akupunktur-Leistungen ihrer Krankenkasse bei degenerativen Kniegelenkserkrankungen sowie bei Schmerzen im Lenden-Becken-Hüftbereich, die länger als 6 Monate andauern.

Ihr Praxis-Team Gemeinschaftspraxis Barth